Die richtige Therapie gegen den Nagelpilz finden mit vasTREK

organischepilzeNagelpilz ist immer ein unangenehmes Thema. Es sieht nicht nur optisch unschön aus, sondern ist auch auf andere Menschen übertragbar. Auch ich habe vor Jahren unter Nagelpilz gelitten. Zuerst habe ich natürlich ein paar Hausmittel getestet, die ich im Internet gelesen habe. Aber nicht alle Hausmittel sind wirklich gegen Nagelpilz wirksam. Ich habe Kinder und ab und zu möchten sie natürlich mit Mama ins Hallenbad. Ich bin mir sehr sicher, dass ich mir genau dort den Nagelpilz geholt habe.

Nagelpilz entsteht schleichend

Bei mir fing es ganz langsam an, dass sich auf dem Nagel weiße Flecken gebildet haben. Zuerst habe ich gedacht, ich hätte einen Kalziummangel, da ich als Kind immer etwas damit zu kämpfen hatte. Aber die Stelle wurde größer und der Nagel an meinem Zeh wirkte trocken und porös. Sogleich habe ich mich im Internet auf die Suche nach passenden Hausmitteln begeben. Von Alkohol, Essig, Apfelessig und Teebaumöl war die Rede.

Da die betroffene Stelle etwas empfindlicher wirkte, habe ich für mich ausgeschlossen, sie mit scharfem Alkohol zu bearbeiten. Durch die Erfahrungsberichte von anderen Betroffenen war ich ganz froh darüber, mich gegen diese Alternative gestellt zu haben, da es nicht wirklich hilfreich ist. Anders ist es mit Essig. Wenn die Stelle täglich mehrfach mit einem Essig getränkten Tuch behandelt wird, dann stellt sich tatsächlich eine Verbesserung ein. Der Nachteil von Nagelpilz ist nicht nur, dass er auf andere Menschen übertragen werden kann, sondern auch, dass es sehr lange dauert, bis er völlig verschwunden ist. Schwimmbadbesuche waren erst einmal nicht drin.

jung-und-altWie sich Nagelpilz ausbreitet

Nagelpilz entsteht durch kleine Fadenpilze, die sich bei Kontakt auch auf andere Nägel ausbreiten können. Durch den Pilz kann sich ein Nagel entzünden und sogar leicht vom Nagelbett abheben. Das sie nicht nur unschön aus, sondern kann auch starke Schmerzen verursachen. Bei mir war der Pilz Gott sei Dank nur oberflächlich, aber auch das hat mir gereicht, um dagegen anzukämpfen. Dadurch das ein Nagelpilz an der Oberfläche eines Körpers immer einen perfekten Nährboden findet, verbreitet er sich recht schnell. Ein Nagelpilz benötigt Keratin, welches sich in der Hornsubstanz der Nägel, aber auch auf der Haut und in den Haaren wiederfindet.

Der Nagelpilz mag es besonders warm und feucht. Ich habe während meiner Behandlungszeit täglich die Socken mehrfach gewechselt oder bin in offenen Sandalen zu Hause herumgelaufen, um Luft an die Stelle zu bekommen. Zusätzlich habe ich den Nagel leicht angefeilt und mit etwas Essig betupft. Wer häufig Sport treibt und dabei ins Schwitzen kommt, der wird einen anfänglichen Nagelpilz automatisch verschlimmern. Durch zu enges Schuhwerk erzielt man den gleichen Effekt. Damit sich der Pilz nicht weiter ausbreiten kann, sind daher häufige Schuhwechsel oder spezielle Einlagen sehr wichtig.

Wodurch entsteht Nagelpilz?

Nagelpilz ist nicht nur im Schwimmbad ein Problem, sondern überall dort wo man mit nackten Füssen öffentliche Stellen betritt. Das kann in einer Sporthalle, Sauna oder in einer Dusche sein. Da wir Menschen ständig Hautschuppen verlieren und diese mit Pilzsporen behaftet sein können, geht die Übertragung auf einen anderen Menschen sehr schnell. Nagelpilz kann aber auch dann entstehen, wenn jemand unter Fußpilz leidet. Dann springen die Sporen einfach auf den Nagel über. Das konnte ich in meinem Fall ausschließen.

Es gibt bestimmte Risikogruppen

Da ich gerne mit meinen Kindern schwimmen gehe, gehöre ich zur Risikogruppe. Aber auch Sportler und Diabetiker gehören dazu. Ein Diabetiker hat häufig ein geschwächtes Immunsystem. Das ist die beste Voraussetzung für einen Übergriff. Auch Durchblutungsstörungen und Menschen die aus anderen Gründen abwehrunterdrückende Medikamente einnehmen müssen, sollten sich gegen Nagelpilz schützen und nicht barfuß herumlaufen. Bei älteren Menschen tritt häufig Nagel- oder Fußpilz auf, da auch bei ihnen aufgrund der langsamen Verkalkung die Durchblutung nicht mehr ausreichend ist. Häufig ist im Alter auch das Immunsystem geschwächt. Das ist für Pilze die ideale Basis, um sich anzusiedeln und auszubreiten. Je eher ein Nagelpilz behandelt wird, umso schneller ist er auch wieder weg. Wer zu lange wartet, der muss damit rechnen, dass sämtliche Zehen oder Finger davon betroffen sind.

nagelpilz-fingernaegelDie richtige Diagnose

Ich kannte mich früher auch nicht mit Nagelpilz aus. Viele Bilder im Internet sind hilfreich, um eine eigene Diagnose zu stellen. Da es aber für die Therapie wichtig ist, herauszufinden, um welche Pilzart es sich handelt, kann nur ein Arzt die richtige Diagnose stellen. Dass der Fuß oder der Finger mit einem Pilz befallen ist, kann jeder Arzt auf einen Blick erkennen. Um die Pilzart zu ermitteln, schneidet oder fräst der Arzt ein kleines Stück vom betroffenen Nagel ab. Die Probe wird anschließend mit einer Lösung präpariert. Somit lässt sich unter einem Mikroskop feststellen, ob und welche Pilzsporen sich im Nagel befinden.

Ist die Diagnose gestellt, dann kann der Arzt mit Hilfe der Nagelspäne eine Pilzkultur anlegen. Die Nagelstückchen werden auf einem speziellen Nährboden aufgebracht und unter für das Wachstum des Pilzes geeigneten Bedingungen kultiviert. Wenn sich eine entsprechende Kolonie entwickelt hat, dann kann der Arzt bestimmen, um welche Art des Pilzes es sich handelt. Die Behandlung kann speziell auf die Pilzart abgestimmt werden, so dass schnell eine Heilung eintreten kann. Wenn Sie eine Tinktur zum Auftragen bekommen, dann müssen Sie darauf achten, dass Sie sie auch täglich auftragen.

Spezielle Salben die neben einer innerlichen und äußerlichen Therapie aufgetragen werden können enthalten viel Harnstoff und Kalium. Sie sind in der Lage, die obersten Nagelschichten aufzulösen. Dadurch wird ein kleiner Teil der mit Luft gefüllten Hohlräume freigelegt, in denen sich die Poren befinden. Auf diese Weise werden die Sporen abgetötet werden. Eine andere Alternative ist, dass der Arzt die betroffene Stelle wegfräst. Was nicht mehr vorhanden ist, dass muss auch nicht mehr behandelt werden. Wer sich selber die Nägel kurz schneidet und mit einer Feile die oberste Schicht abtragen möchte, der kann dies tun. Seien Sie aber vorsichtig, dass Sie nicht zu tief kommen, da sich die Stelle noch unnötig entzünden kann. Außerdem kann eine falsche Behandlung sehr schmerzhaft sein.

Therapie bei Nagelpilz

Hausmittel können in vielen Fällen helfen, aber in hartnäckigen Fällen sollten Sie doch einen Hausarzt aufsuchen. Der Hausarzt entscheidet, ob eine Lösung zu auftragen oder eine Tabletten / Kapselform besser geeignet ist. Nicht immer ist klar, um welchen Pilz genau es sich handelt. Gegen Nagelpilz gibt es die unterschiedlichsten Mittel. Es handelt sich dabei um Antimykotika. In ihnen sind Wirkstoffe enthalten, die die unterschiedlichen Pilze abtöten kommen bzw. den Wachstum hemmen. Wenn nur die oberflächliche Nagelschicht befallen ist, dann kann ein Nagellack oder eine Tinktur helfen. Diese muss regelmäßig über einen längeren Zeitraum aufgetragen werden. Eine Nagelpilzbehandlung kostet immer viel Zeit und Geduld.

Wenn die Sporen des Pilzes bereits in den Nagelfalz vorgedrungen sind, dann wird auch der nachwachsende Nagel immer direkt wieder befallen. Eine innerliche Behandlung durch Tabletten oder Kapseln ist dann die Lösung. Ich habe mir damals eine Tinktur verschreiben lassen. Nach wenigen Wochen war der Nagelpilz komplett weg und ist seitdem auch nicht wieder aufgetaucht. Tabletten, die einen pilztötenden Wirkstoff beinhalten, gelangen über den Blutkreislauf bis in das Nagelbett. Die Art des Präperates entscheidet der Hausarzt, der über Test gezielt die Pilzkultur herausfinden kann. Wenn es nicht möglich ist, die Pilzart zu ermitteln, dann ist ein Breitspektrum-Antimykotika nützlich. Es richtet seine Wirkstoffe gleich gegen mehrere Pilzarten. Zögern Sie also nicht, mit einem Nagelpilz zu einem Arzt zu gehen. Sie sind nicht alleine betroffen, denn Nagelpilz ist weit verbreitet. Viele wissen gar nicht, wie man den Nagelpilz behandeln kann.Unbehandelt stecken Sie ansonsten viele andere Menschen und gerade ihre Familienmitglieder an, wenn Sie barfuß aus der Dusche kommen.

Wer einmal unter Fußpilz oder Nagelpilz gelitten hat, der wird sein zukünftiges Verhalten ändern.

Vorsorge gegen Fuß- und Nagelpilz

Um Nagelpilz zu vermeiden, sollten täglich die Schuhe und Socken gewechselt werden. Die Socken sollten mindestens bei 60° C gewaschen werden oder sogar ausgekocht werden. Offene Schuhe, wie zum Beispiel Sandalen lassen viel Luft an die Nägel. Nach einem Besuch im Schwimmbad sollten die Füße desinfiziert werden. Im Schwimmbad müssen Badeschuhe getragen werden. Auch zu enges Schuhwerk sollte zur Vorbeugung vermieden werden. Wenn es feucht und heiß in den Schuhen ist, dann können sich die Pilze schnell verbreiten. Daher ist es besonders nach dem Sport wichtig, direkt die Füße zu waschen, die Schuhe auslüften zu lassen und die Socken zu wechseln. Beim nächsten Training sollten wenn möglich andere Schuhe getragen werden. Auch sollte immer darauf geachtet werden, dass das Immunsystem gestärkt ist. Ein starkes Immunsystem kommt auch gegen Pilze an. Eine gesunde Ernährung und viel frische Luft sind hierfür notwendig. Dann werden Sie in Zukunft weniger Last mit Fuß- oder Nagelpilz haben. Sollten Sie dennoch eine kleine Stelle entdecken, behandeln sie diese sofort. Umso eher Sie mit einer Behandlung beginnen, umso schneller ist der Nagelpilz geheilt und Sie können wieder ohne Probleme ihre Füße zeigen.